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DURCHBLUTUNGSSTÖRUNGEN (PAVK)​

Bei uns erhalten Sie eine individuelle Behandlung.

Krankheitsbild

Die periphere Arterienerkrankung (auch abgekürzt „pAVK“ oder “ Schaufensterkrankheit“ genannt) ist eine Durchblutungsstörung, bei der durch Verengung der Arterien der Blutfluss zu Ihren Gliedmaßen eingeschränkt oder auch ganz aufgehoben ist.

Wenn Sie an einer pAVK erkranken, werden die zu Versorgenden Bereiche nicht ausreichend mit Blut und dadurch auch zu wenig Sauerstoff versorgt. Dies verursacht Symptome, vor allem Beinschmerzen beim Gehen (Claudicatio).

Da die pAVK keine isolierte Erkrankung, sondern eine systemische Erkrankung, also das ganze Gefäßsystem betreffende, Erkrankung ist, werden wahrscheinlich auch andere Gefäßabschnitte, wie z.B. das Herz oder das Gehirn versorgende Gefäße, beteiligt sein.

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Diagnostik

Krankheitsgeschichte 

Schon das Gespräch kann erste Hinweise für eine pAVK geben.  Schmerzen nach einer Gehstrecke von weniger als 200 m im Gesäß, der Oberschenkel oder Waden  sind ein Indiz für das Vorhanden sein einer pAVK. Des Weiteren spielen einige Risikofaktoren wie Rauchen, erhöhter Blutdruck, Diabetes mellitus, Fetstoffwechselstörungen und die koronare Herzkrankheit eine wichtige Rolle.

Körperliche Untersuchung

Auch die körperliche Untersuchung kann Hinweise einer pAVK geben, wie z.B. ein schwacher oder fehlender Puls im Bereich der Leiste, Kniekehle oder an den Füßen.

Nicht heilen wollende Wunden sind oftmals ein Indiz für verminderte Durchblutung der Beine. 

Knöchel-Brachial-Index (ABI)

Dies ist ein üblicher Test zur Diagnose einer pAVK. Er vergleicht den Blutdruck an Ihrem Knöchel mit dem Blutdruck Ihres Armes.  Diese Untersuchung wird ebenso schmerzfrei mittels einer Blutdruckmanschette und eines Dopplergerätes mit Stiftsonde durchgeführt.

Ultraschall

Spezielle Ultraschall-Bildgebungstechniken wie Doppler-Ultraschall können den Blutfluss durch Ihre Blutgefäße beurteilen und verstopfte oder verengte Arterien schnell und sicher erkennen.

MR- oder CT Angiographie

Die MR- oder CT Angiographie ist ein nichtinvasives Verfahren, bei dem durch Kontrastmittelgabe die Gefäßdarstellung durch den Radiologen erfolgt. Aufbauend auf diese Untersuchung können dann die weiteren Behandlungsschritte geplant und eingeleitet werden.

 

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Therapie

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Konservativ Medikamentös

Die konservative medikamentöse Therapie bestehet überwiegend darin, die Lebensumstände radikal zu ändern. Hierzu gehört mit sehr grosser Bedeutung die Rauchentwöhnung, Nahrungsmittelumstellung und ausreichende körperliche Bewegung. Des Weiteren konsequente Einnahme von diversen Medikamenten wie z.B. eines Blutverdünners oder eines sogenannten Fettsenkers. 

Minimalinvasives Verfahren 

Beim minimalinvasivem Verfahren werden die jeweiligen Engstellen über einen Katheter mittels eines Baloons aufgedehnt und ggf. einer zusätzlichen Stentimplantation verstärkt. Dies Eingriffe werden in der Regel unter stationären Bedingungen mit kurzem Aufenthalt durchgeführt. 

Operative Verfahren  

Bei einer Operation werden durch künstliche oder auch körpereigene Gefäße sogenannte Umgehungskreislaufe hergestellt. Diese Verfahren sind sicherlich aufwendiger und für den Patienten belastender, so dass hier mit hoher Wahrscheinlichkeit eine längerer stationärer Aufenthalt notwendig wird.  

 

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