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ANALFISSUREN

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Krankheitsbild Analfissuren

Analfissuren sind ausgesprochen schmerzhaft und gehen häufig mit Blut im Stuhl einher. Die kleinen Risse bilden sich in der Anoderm. Hierbei handelt es sich um eine besondere Haut, die direkt im Analkanal zu finden ist. Die Risse können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. 

Die Anoderm ist eine empfindliche Hautpartie. Kommt es hier zu Rissen, entstehen unweigerlich Geschwüre, die für unangenehme Schmerzen sorgen können. Bis heute ist noch nicht abschließend geklärt, warum die Analfissuren entstehen.

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Mögliche Ursachen für Analfissuren

Es gibt verschiedene mögliche Ursachen und Zustände, die die Entstehung von Analfissuren begünstigen. So wird von Medizinern angenommen, dass sich starkes Pressen beim Stuhlgang positiv auf solche Risse auswirken kann. Darüber hinaus wirken sowohl Durchfall als auch Hämorrhoiden Risiko-fördernd und tragen zur Entstehung von Analfissuren bei. Eine Analfissur kann aber auch als Begleitbeschwerde bei einzelnen Krankheiten auftreten. So sind beispielsweise Morbus-Crohn-Patienten häufig davon betroffen. 

Weitere Erkrankungen, die die Entstehung von Analfissuren begünstigen, sind: 

  • geringere Durchblutung der Analhaut
  • verkrampfte Schließmuskeln
  • Kryptitis

Grundsätzlich machen Analfissuren weder vor einer Altersgruppe noch vor einem Geschlecht Halt. Sie können also sowohl Frauen als auch Männer betreffen, wobei insbesondere Patienten im Alter von 30 bis 40 Jahren häufig davon betroffen sind. 

Unterschieden werden zwei unterschiedliche Typen der Analfissuren: 

  • akute Fissuren 
  • chronische Fissuren

Chronische Analfissuren sind eine entzündliche Form, die häufig weitere krankhafte Veränderungen am After nach sich ziehen. Häufig begünstigen sie die Entstehung einer Hautverdickung – die sogenannte Mariske. Weitere Folgeerkrankungen chronischer Analfissuren sind ein Analfibrom und Fistelgänge. 

Um chronische Analfissuren zu vermeiden, sollte auch bei einer akuten Fissur frühzeitig ein Arzt aufgesucht werden.

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Wie machen sich Analfissuren bemerkbar?

Eine Analfissur zieht verschiedene Beschwerden nach sich. Symptome, die auf dieses Krankheitsbild hinweisen, sind: 

  • Blut am Stuhl oder Toilettenpapier
  • Juckreiz
  • unangenehmes Brennen
  • Schmerzen beim Stuhlgang

Auch ein unangenehmes Nässen ist häufig die Folge von Analfissuren. Die Risse in der Anoderm sind häufig der Grund für einen unangenehmen Teufelskreis. Durch die Schmerzen während des Toilettengangs wird die Entstehung einer Verstopfung begünstigt. Der harte Stuhl wiederum fördert weitere Analfissuren und die bereits Bestehenden verheilen nur schlecht. Bei Verstopfung verkrampfen sich zudem die Muskeln, wodurch wiederum der Heilungsprozess negativ beeinträchtigt ist. 

Um diesen Teufelskreis zu vermeiden, ist bei Analfissuren schnelle und umfassende Hilfe gefragt. Ansprechpartner sind hier Proktologen.

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Behandlung von Analfissuren

Damit einer chronischer Krankheitsveränderung vorgebeugt werden kann, sollten Analfissuren schnellstmöglich behandelt werden. Therapieziel ist es vor allem bei akuten Verläufen, den Druck auf den Schließmuskel dauerhaft zu senken. Der Schlüssel für eine erfolgreiche Therapie scheint dabei die Festigkeit des Stuhls zu sein. Umso fester der Stuhl ist, desto mehr Druck entsteht und das Risiko für Analfissuren steigt immens. 

Aus diesem Grund werden in erster Linie Quellmittel eingesetzt, um den Stuhlgang aufzulockern. Durch den weicheren Stuhl nimmt der Druck beim Toilettengang nachhaltig ab. Damit die Quellmittel optimal wirken können und das individuelle Wohlbefinden nicht beeinträchtigt wird, muss während der Therapie generell auf ausreichend Flüssigkeitszufuhr geachtet werden. 

Um die örtlichen Beschwerden wie Jucken und Brennen zu lindern, kommen Salben zum Einsatz. Diese werden auf die betroffene Stelle aufgetragen. Meistens handelt es sich dabei um Salben mit Kalziumantagonisten oder Nitroglycerin. Die Therapie mit den Salben ist langwierig. So muss diese je nach Verordnung des Arztes mehrmals am Tag aufgetragen werden. Die Therapie erstreckt sich in der Regel auf sechs bis acht Wochen. 

Teilweise wird bei der Behandlung von Analfissuren auch auf Botulinumtoxin A gesetzt. Hierbei handelt es sich um ein Mittel, das direkt in den Schließmuskel gespritzt wird. Dadurch wird der Muskel zunächst gelähmt und der Druck lässt spürbar nach. Nicht jede Analfissur muss aber direkt behandelt werden. Häufig lohnt es sich, auf eine selbständige Heilung zu warten und anschließend vorbeugend zu agieren.

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